Wofür steht HACCP?

H= Hazard         Gefahrpunkte für die Gesundheit
A= Analysis        Gefährdung analysieren und aufdecken
C= Critical            für die Beherrschung entscheidend
C= Control          Lenkungs-und Steuerungs-
P= Point              Schritt/Punkt oder Arbeitsgang im Verfahren


Was bedeutet das für Sie?

Als Unternehmer:

Alle in Ihrer Verantwortung liegenden Gefährdungsmöglichkeiten im Produktionsprozess zu ermitteln und geeignete Gegenmaßnahmen bei Abweichungen festzulegen. Diese Punkte müssen fortlaufend überwacht und dokumentiert werden.


Als Verbraucher:

Durch die in der Produktion und/oder Fabrikation festgelegten HACCP-Richtlinien werden die Produkte, die Sie benutzen oder verzehren, sicher und eine Gesundheitsgefährdung wird vermieden.


Wer macht HACCP, für wen besteht eine Pflicht?

Der Verbraucher ist für sich selbst verantwortlich. Sollten Sie z.B. angetaute Waren erneut einfrieren oder Waren nicht ordnungsgemäß lagern oder zubereiten, ist dies vor allem für Sie selbst schädlich. Eine Verpflichtung gibt es nicht, doch ist jeder sicherlich gewillt alles dafür zu tun sich vor Schäden, besonders gesundheitlicher Art, zu schützen.

Sie als Endverbraucher erwarten jedoch, dass der Unternehmer Ihnen einwandfreie Ware liefert, die eine gleichbleibend hohe Qualität aufweist und in keinem Maße gesundheitsgefährdend ist.


Was hat die Schädlingsbekämpfung damit zu tun?

In der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene und in der DIN 10523 wird eine regelmäßige Kontrolle der Räumlichkeiten auf Schädlingsbefall vorgeschrieben und geregelt, welche zu dokumentieren ist. Bei einer Befallssituation sind geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.


Wie hilft die Schädlingsbekämpfung bei der Einhaltung der HACCP Richtlinie?

Die Mitarbeiter analysieren Ihren Betrieb auf mögliche Gefahrenstellen für einen Schädlingsbefall. An den kritischen Punkten werden Monitoring-Systeme installiert und diese dokumentiert. Solche Maßnahmen werden in regelmäßigen, mit Ihnen abgestimmten Zeitabständen, durchgeführt und lückenlos dokumentiert. Sie bekommen einen Kontrollordner, in dem diese Maßnahmen festgehalten werden und der auf Anfrage bei eventuellen Kontrollen den Überwachungsbehörden vorzulegen ist.


Sie haben keine Probleme mit Schädlingen, warum also ein Monitoring?

Wenn Ihr Betrieb schädlingsfrei ist, bedeutet das nicht, dass es auch so bleibt. Mit jeder neuen Warenlieferung und jeder geöffneten Tür kann sich dies ändern. Daher ist es in der oben genannten Vorschrift mit aufgenommen worden, dass Sie diese Maßnahmen durchführen lassen müssen. Durch unsere Erfahrung ist es für uns einfacher, Schwachpunkte und Gefahrenstellen für einen Schädlingsbefall zu erkennen und diesen entgegenzuwirken.
Auch haben wir die Möglichkeit, aus einem großen Sortiment an Monitoring-Systemen und Bausteinen das für Sie notwendige System zu erstellen und zu installieren.


Wie oft muss das System überprüft werden?

Diese Frage lässt sich nur in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen und unter Berücksichtigung der Räumlichkeiten, der Umgebung, sowie der Art und Weise des Betriebes, festlegen.


Wie wird geprüft?

Der Mitarbeiter überprüft alle installierten Monitoring-Systeme auf Vollständigkeit, Befall und Verschmutzung.
Er wird verschmutzte oder angefressene Köder erneuern und eventuellen Befall dokumentieren. Defekte oder gar fehlende Monitoring-Systeme werden erneuert oder - falls bauliche Änderungen erfolgt sind - entsprechend angepasst.
Bei jeder Kontrolle wird auch der bauliche und hygienische Zustand im Betrieb überprüft. Falls sich Abweichungen ergeben, werden sie Ihnen mitgeteilt und ebenfalls dokumentiert.


Wie wird dies festgehalten?

Es gibt zwei verschiedene Dokumentationsmöglichkeiten.


1. Der Monitoring-Ordner

Im Monitoring-Ordner, der Ihnen ausgehändigt wird, werden die verwendeten Monitoring-Systeme in einer Checkliste aufgeführt. Dabei ist zu jedem System eine Nummer vergeben worden. Auf einem Lageplan ist dieses System mit einer farblichen Kennzeichnung und der entsprechenden Nummer eingezeichnet und damit eine Nachvollziehbarkeit gewährleistet worden. Der jeweilige Besuchsbericht wird in dem Ordner hinterlegt. Zusätzlich befinden sich die Sicherheitsdatenblätter der verwendeten Schädlingsbekämpfungsmittel in diesem Ordner.


2. Das Online-Monitoring

Beim Online-Monitoring erhalten Sie einen Onlinezugang für Ihr Monitoring-System. Dort finden Sie alle Ihre installierten Monitoring-Systeme mit detaillierten Informationen, die Besuchsberichte in digitaler Form, alle aktuellen Sicherheitsdatenblätter, Trendanalysen, Lagepläne, Empfehlungen, geplante Besuchstermine u.v.m.

Zusätzlich werden in den Monitoring-Systemen Barcodes installiert, die mit einem Scanner ausgelesen werden, wodurch ein etwaiger Befall aufgenommen werden kann. Dieser ist nach Beendigung des Besuches für Sie online abrufbar und auch optisch auf dem Lageplan zu erkennen. Zusätzlich bekommen Sie per E-Mail eine Benachrichtigung über den erfolgten Besuch mit einer Auflistung der Stationen, des eventuellen Befalls, der Materialien und Empfehlungen. Somit wissen Sie sogar, wenn Sie grade einmal nicht im Hause sind, wie es um die Schädlingssituation in Ihrem Betrieb steht.


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